„Kannibale von Rotenburg“: Rot-Grün fördert Film „Dein Herz in meinem Hirn“

Axel Wintermeyer fordert: „Kein filmisches Denkmal für einen Perversen“

Der rechtspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Axel Wintermeyer, hat die heute bekannt gewordenen Pläne des Regisseurs Rosa von Praunheim verurteilt, den Fall des wegen Totschlags verurteilten so genannten „Kannibalen von Rotenburg“ zu verfilmen.

Schon bei der ersten Ankündigung des Verteidigers des vom Landgericht Kassel verurteilten Straftäters im Februar diesen Jahres, die Tat öffentlich zu vermarkten, hat der Rechtsexperte der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag Juristen, Politiker und Medien aufgefordert, Verantwortung zu zeigen und zu verhindern, dass die Perversitäten des Herrn Meiwes öffentlich „im wahrsten Sinne des Wortes medial ausgeschlachtet“ werden.

„Meine Befürchtungen scheinen sich jedoch zu bewahrheiten“, so Wintermeyer, „Allein schon der Titel des Projektes „Dein Herz in meinem Hirn“, ist an Geschmacklosigkeit kaum zu überbieten“, erklärte der rechtspolitische Sprecher. „Hierdurch wird einem perversen Straftäter ein Denkmal gesetzt.“ Besonders empört zeigte sich der CDU-Abgeordnete darüber, dass dieses Projekt mit 20.000 € durch die Filmstiftung des Rot/Grün-regierten Landes Nordrhein-Westfalen gefördert werde.