Im Hessischen Landtag vertrete ich seit 1999 den Wahlkreis 33, in dem rund 120.000 Menschen leben, als direkt gewählter Abgeordneter. Die Bürger von Flörsheim, Hattersheim, Hochheim, Hofheim und Kriftel haben mir 2003, 2008, 2009 und 2013 erneut ihr Vertrauen geschenkt.

Zahlreiche Bürger wenden sich mit größeren und kleineren Anliegen an mich. Wo immer es mir möglich ist, versuche ich zeitnah und wirkungsvoll zu helfen. Bürgernähe ist für mich und meine Partei, die CDU Main-Taunus, eine Verpflichtung, der wir gerne nachkommen.

Hier finden Sie Einzelheiten zu den Städten und Gemeinden meines Wahlkreises:


FLÖRSHEIM

Die Stadt Flörsheim liegt im südwestlichen Main-Taunus-Kreis und ist Heimat von knapp 21.700 Einwohnern. Die Stadtrechte bekam man im Jahre 1953. Doch schon weit früher, im Jahre 828, gab es die ersten urkundlichen Erwähnungen. Auch die Stadteile Wicker („Tor zum Rheingau“) – im Jahre 910 und Weilbach im Jahre 1112 – folgten wenig später und bilden so ein geschichtsreiches Trio, dass seit 1972, wiederum in Folge der großen Gebietsreform als gemeinsame Stadt zusammengegliedert sind. Ein weiterer Stadtteil ist Keramag.


HATTERSHEIM

Die Stadt Hattersheim liegt verkehrsgünstig zwischen Frankfurt, Kelsterbach und Flörsheim. Heute leben ca. 28.500 Einwohner auf einer Fläche von 15.82 km² in den drei Stadtteilen von Hattersheim. Im Zuge der Gebietsreform wurden im Jahr 1972 die Gemeinden Eddersheim und Okriftel zu Hattersheim eingemeindet. Die Geschichte der Stadt Hattersheim ist recht jung, erst im Jahr 1972 wurden ihr die Stadtrechte verliehen. Die Wurzeln der allgemeinen Hattersheimer Geschichte liegen jedoch deutlich weiter in der Vergangenheit. So gab es wohl schon im 6. oder 7. Jahrhundert eine, wahrscheinlich fränkische, Siedlung auf dem heutigen Stadtgebiet. Im Jahre 1654 wurde der Ort erstmals urkundlich unter dem heutigen Namen Hattersheim erwähnt.


HOCHHEIM

Die Stadt Hochheim ist für ihren großartigen Wein bekannt. Dies ist unter anderem durch ihre Lage bedingt. 35 Meter über der Untermainebene liegt sie auf einer Geländestufe am Südrand des Mains. Ca. 17.100 Einwohner leben in dieser schönen Lage. Die Stadt kann dabei auf eine lange Geschichte zurückblicken. Schon zur Römerzeit ist von Weinbau in dieser Gegend die Rede. Viele Jahre später im Jahre 754 erfolgt die erste urkundliche Erwähnung der Stadt Hochheim. Auch der Stadtteil Massenheim wird kurz danach im Jahre 819 erstmals urkundlich erwähnt. Seit dem Jahr 1820 firmiert Hochheim als Stadt. Interessanterweise konnte dieser Umstand nie urkundlich nachgewiesen werden. Im Jahr 1977 kam es dann zur Eingemeindung der Gemeinde Massenheim.


HOFHEIM

Die Stadt Hofheim ist die Kreisstadt des Main-Taunus-Kreises. Hofheim liegt am Südrand des Taunus ist mit einer Fläche von 57,38 km² und ca. 40.400 Einwohnern die sowohl flächenmäßig als auch von der Einwohnerzahl größte Stadt des Kreises. Hofheim besteht aus der Kernstadt und 6 eingemeindeten Stadtteilen. Marxheim seit 1938, Diedenbergen, Langenhain und Lorsbach, im Zuge großen Landreformen 1972, sowie Wallau und Wildsachsen 1977. Zeugnisse der langen Geschichte Hofheims sind heute noch in Form von Mauerteilstücken der Stadtmauer und der historischen Innenstadt zu sehen. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte unter dem Namen Hoveheim im Jahre 1263 n.Chr., 2013 feiert die Stadt somit ihr 750-jähriges Bestehen. Doch viele Jahrtausende vorher gab es schon menschliches Leben auf dem heutigen Hofheimer Stadtgebiet. Die ältesten Spuren führen in die Jungsteinzeit, hierzu gibt es seit 2008 Grabungen auf dem Kapellenberg. Ca. 40 Jahre n.Chr. siedelten wiederum Römer auf dem Hochfeld und errichten zur Verteidigung insgesamt zwei Kastelle.


KRIFTEL

Kriftel ist mit einer Einwohnerzahl von ca. 11.600 Einwohnern eine der kleineren und beschaulichen Gemeinden meines Wahlkreises und liegt an der Ostgrenze des Main-Taunus-Kreises. Umgeben von Feldern und Wiesen auf denen neben Getreide, vor allem Obst, insbesondere Erdbeeren und Äpfel angebaut werden, wird Kriftel auch als „Obstgarten des Vordertaunus“ bezeichnet. Ein besonders gutes Klima und die gute Lage der Stadt haben zu diesem Ruf beigetragen und dazu geführt, dass mehr als die Hälfte des Krifteler Stadtgebietes als Grünanlage oder landwirtschaftlich genutzt wird. Kriftel blickt auf eine lange Historie zurück. Erstmals wurde die Stadt im Jahre 790 n. Chr. urkundlich unter dem Namen Cruoftera (Schluchtenbach) erwähnt. Plünderungen im Zuge des dreißigjährigen Krieges, ein Großbrand im Jahr 1971 und mehrmals wechselnde Herrscherhäuser prägen die Geschichte der Gemeinde. Aber auch der wirtschaftliche Aufschwung nach dem 2. Weltkrieg und damit verbunden ein durchschnittliches Bevölkerungswachstum von 4,5 % zwischen den Jahren 1945 und 1973 zeigen die Anziehungskraft Kriftels. Im Jahr 1990 konnte man schließlich das 1200-jährige Jubiläum feiern.